Rote Kreuze in Kolenfeld – Andreaskreuze in Kolenfeld

Wie in jedem Jahr so hat auch in diesem Jahr das Aktionsbündnis Bahn Bürgerinitiativen Deutschland (ABBD), in dem mehr als 50 Bürgerinitiativen deutschlandweit zusammengeschlossen sind, zu einem Aktionstag am 14.3. unter dem Motto: „Für eine bessere Bahn“ aufgerufen. Wir haben diesen Aufruf genutzt, um den Trassenverlauf zu verdeutlich und um auf unsere Ziele hinzuweisen.

Anfang Dezember letzten Jahres hat die Bahn ihre Vorzugstrasse festgelegt und damit den Beschluss des Stadtrates Wunstorf ignoriert. Nach Vorstellungen der Bahn, kreuzt die Trasse die A2 direkt neben der Biogasanlage, führt dann durch das Hochwasserausgleichsgebiet, knapp an der Müllkippe vorbei und geht dann durch den südlichen Teil des Haster Waldes.

Tatkräftig unterstützt von unserem Ortsbürgermeister Karsten Grobe haben wir symbolische Andreaskreuze parallel zum geplanten Verlauf der neuen ICE-Trasse Hannover-Bielefeld aufgestellt. Damit sollen die roten Kreuze einen sichtbaren Protest gegen die Neubaupläne der Bahn und des Bundesverkehrsministeriums darstellen.

Diese Aktion erfolgt zusammen mit anderen Bürgerinitiativen entlang des Trassenverlaufs, so in Haste, Groß Munzel, der Samtgemeinde Nenndorf, Minden und Porta Westfalica. Hier ein paar Eindrücke von den anderen BIs:


Mit dieser gemeinsamen Aktion soll auch die Verbundenheit aller Bürgerinitiativen entlang der Strecke aufgezeigt werden. Wir treten geschlossen auf und lassen uns nicht gegeneinander ausspielen. Gemeinsam haben wir auch die Petition für einen Deutschlandtakt ohne Hochgeschwindigkeit erfolgreich vor den Petitionsausschuss des deutschen Bundestages gebracht und hofft nun eine positive Empfehlung des Ausschusses und eine Bestätigung durch den Bundestag.

Das Motto des heutigen Aktionstages ‘Für eine bessere Bahn‘ passt sehr gut zu unseren Zielen, denn eines unserer vordringlichen Ziele ist die Verbesserung des Nah- und Regionalverkehrs. Dazu muss die dringend erforderliche Kapazitätserweiterung zwischen Wunstorf und Minden bei der geplanten Generalsanierung der Strecke endlich geplant und dann umgesetzt werden. Nur so kann die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Züge in Wunstorf deutlich erhöht werden. Mit einer ICE-Hochgeschwindigkeitstrasse dagegen wird eine Verbesserung erst in 30 – 40 Jahren möglich sein.“
Und wer will schon so lange warten – wir nicht!!

Das ist das Arbeitsteam der BI (mehr Bilder findet ihr hier https://www.bi-kolenfeld.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_8854-scaled.jpg):

Von links nach rechts: Jörg, Clemens, Jörg, Gerd, Heinz Bernd, Ellen, Peter, Jens, Mario. Auf dem Bild fehlen Karsten Grobe, er hatte noch einen anderen Termin am Nachmittag und Charlotte Nohl, die für das leibliche Wohl des Teams sorgte.
Für den abschließend Snack hat uns Gero Schnepel noch einen trockenen Platz zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Die Petition in Berlin

Am Montag, 23.2.2026 waren wir in Berlin bei der Anhörung der Petition zur Neuberechnung das Deutschlandtaktes ohne Hochgeschwindigkeit.

Da viele von euch die Petition gezeichnet haben, wollen wir euch jetzt über den Stand informieren.

Vor der Anhörung hatte sich eine beeindruckende Anzahl an Unterstützern auf der gut gefüllten Zuschauertribüne eingefunden.

Die Anhörung hat ca. 1 Stunde gedauert. Nach der Vorstellung durch Sarah Brodowski und Jan Hinrich Thies von der BI Widuland/Landfrauen OWL wurden die Vertreter aller Fraktionen des Bundestages in 2 Fragerunden aufgefordert, Fragen zu stellen. Für die CDU und SPD haben ‚uns wohl gesonnene‘ MdBs aus den Regionen Herford, OWL und Bielefeld teilgenommen.

Entsprechend der Fragen und Argumente schätzen wir die Position der Politiker wie folgt ein:

  • CDU, SPD, AfD und Linke würden den Antrag aus unterschiedlichen Gründen unterstützen
  • Einzig die Grünen lehnen den Antrag vehement ab. Der Anwesende Verkehrssprecher der Grünen MdB Gastel ist ein Verfechter der Hochgeschwindigkeit und unterstützt die Vorhaben der Bahn ohne Rücksicht auf Natur, Umwelt und Klima.

Der Petitionsausschuss hat seine Entscheidung – und damit die Empfehlung an den Bundestag – vertagt. Dies erfolgte auf Initiative des SPD MdBs Schwartze, weil seiner Meinung nach die Zeit für eine positive Entscheidung im Bundestag noch nicht reif sei. 
Der Petitionsausschuss kann nun Experten zu Rate ziehen und der weitere Entscheidungsprozess wird auch in den Fraktionen diskutiert.

Entscheidungen vom Petitionsausschuss bzw. am Ende vom Bundestag können wohl Monate dauern. Positiv müssen wir sehen, dass es nur sehr wenigen Petitionen gelingt, so weit zu kommen. Wir müssen uns also gedulden und die Zeit nutzen, um weiter fleißig zu informieren.

Hier ist der Link zur offiziellen Seite des deutschen Bundestages. Er enthält sowohl den Mitschnitt als auch eine inhaltliche Darstellung.

Deutscher Bundestag – Petitionen zum Deutschlandtakt der Bahn und medizinischen Cannabis-Gesetz

13.12.2025 Kolenfeld protestiert

Unserem Aufruf sind nicht nur zahlreiche Kolenfelderinnen und Kolenfelder gefolgt, sondern auch Betroffene aus Holtensen, Groß Munzel und Haste. Auf dem Hof Schnepel haben ca. 250 Teilnehmende  protestiert. Eine Riesenerfolg!!!

Von der Bahn-Tochtergesellschaft DB InfraGO war der Projektleiter Marvin Jekel anwesend, der den Stand des Projektes erläuterte. Die verbleibenden Varianten V3 und V4 überqueren die Autobahn bei der Biogasanlage und verlaufen direkt südlich von Kolenfeld.
Gemäß Jekel seien diese Varianten zwar schlechter bewertet als die Varianten V10 und V11, aber diese haben mehr Brücken und Tunnelanteilen und seien daher teurer. Hier maßt sich die Bahn damit an, zwischen Mensch, Umwelt, Natur, Landwirtschaft auf der einen Seite und Kosten auf der anderen Seite abzuwägen. Eine solch grundlegende Entscheidung muss Sache der Politik im Land und Bund sein.

Schlussendlich hat die Bahn anhand der Anzahl und Länge von Brücken und Tunnel entschieden, weil das wesentliche Kostentreiber seien. Aber ob damit wirklich die teuersten Varianten gestrichen wurden, steht nicht fest, weil keine Kosten ermittelt wurden und noch keine wirkliche Planung vorliegt.

Jörg Nohl hat die Argumente gegen die Hochgeschwindigkeitstrasse formuliert:

  1. Als betroffene Anrainer:
    Eine solche neue Hochgeschwindigkeitstrasse verursacht massive Eingriffe in Natur, Landwirtschaft, Ortsentwicklung und Lebensqualität.
  2. Als Steuerzahler:
    In Zeiten knapper Haushaltsmittel will die Bahn einen 2stellige Milliardenbetrag für eine Hochgeschwindigkeitstrasse ausgeben.
    2016 begann die Planung mit 5,6 Mrd€, 2019 waren es schon 8,4 Mrd € und nach Corona müssen noch einmal 30% Kostensteigerung berücksichtigt werden. Damit lägen wir heute bei 11 Mrd€.
    Für weitere Kostensteigerungen und Verzögerungen hat die Bahn für die Strecke Hamburg Hannover einen Faktor von 1,6 angenommen, nutzen wir den gleichen Faktor, enden wir bei 17,6 Mrd€ . Und das um gerade mal, um 17 Minuten einzusparen. 
  3. Als klimabewusste Bürger:
    Beim Bau einer Hochgeschwindigkeitstrasse werden über 1 Million Tonnen CO2 ausgestoßen, die nach Fertigstellung nie mehr ausgeglichen werden können, weil dann Fahrzeuge mit regenerativen Energien auf unseren Straßen fahren. Somit ist der Bau einer solchen Trasse im hohen Masse sogar klimaschädlich.
  4. Als Befürworter der Verkehrswende:
    Außerdem wird diese Trasse nichts zur Verkehrs- und Klimawende beitragen können, weil die Fertigstellung einfach zu spät kommt.
    Die Trasse Hannover Hamburg, die im Planungsprozess mindestens 5-6 Jahre vor uns liegt, soll frühestens 2050 oder sogar erst in 2063 in Betrieb genommen wird. Das würde für Hannover Bielefeld dann eine Inbetriebnahme irgendwann zwischen 2056 und 2070 bedeuten.
    So lange wird sich dann auch im Nah- und Regionalverkehr auf unserer Strecke nichts ändern, wir werden weiterhin am Bahnhof WU stehen und mindestens 30 Jahre auf eine Verbesserung warten.

All diese Punkte werden sowohl von der Bahn als auch vom Bundesverkehrsministerium ignoriert werden, daher haben die Anwesenden der Bahn die rote Karte gezeigt. Ein sehr eindrucksvolles Bild.

Aus dem Publikum kamen vielen Fragen, unter anderem wie es sein könne, dass der Bundestag am Ende der Planung diese nur noch bestätigen oder ablehnen könne, ihm aber keine Alternativen zur Auswahl gestellt werden. Ein Fragesteller titulierte dies nach der Bestätigung des Ablaufs durch den Bahnvertreter und Hendrik Hoppenstedt zusammenfassend als „Friss oder stirb“.

Am Ende der 2-stündigen Veranstaltung forderte H. Hoppenstedt die Anwesenden auf, den nun vorliegenden Entwurf zu akzeptieren und sich aktiv in die Diskussion einzubringen. Da hätten wir eine andere Stellungnahme von unserem Vertreter im Bundestag erwartet. Weiterhin sagte er zu, im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass von uns bei der Bahn angefragte Informationen von der Bahn auch zur Verfügung gestellt werden.

Die Bürgerinitiative wirbt weiterhin für eine erweiterte Generalsanierung, um das Nadelöhr zwischen Wunstorf und Minden zu entschärfen und damit die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des Nahverkehrs deutlich vor dem Bau einer Hochgeschwindigkeitstrasse zu verbessern !!

Und hier noch einige Bilder von der Protestaktion

5.12.2025: Die Bahn entscheidet sich für die Variante direkt bei Kolenfeld

Die Bahn hat uns heute mit der Reduzierung ihrer 12 Varianten auf 2 geschockt.

Die ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke soll die Kapazität zwischen Hannover und Bielefeld verdoppeln und die Fahrzeit von 48 min auf 31 min verkürzen. Nachdem die Bahn im August letzten Jahres 12 mögliche Trassenvarianten (V1 bis V12) veröffentlicht hatte, sind jetzt nur noch die Varianten V3 und V4 übriggeblieben. Diese

Diese Varianten seien einerseits gut bewertet, aber kostengünstiger als die noch besser bewerteten Varianten V10 und V11. Diese würden zwar durch größere Tunnelanteile besser bezüglich der Einwirkung auf die Menschen abschneiden, jedoch würde gerade dieses Mehr an Tunneln die Kosten in die Höhe treiben.

Während V10 und V11 auf der Südseite der Autobahn verlaufen und in einem Tunnel unter dem Deister münden, überqueren die jetzt ausgewählten Varianten V3 und V4 die Autobahn bei der Biogasanlage und verlaufen direkt südlich von Kolenfeld.

Wir haben unseren Auftritt beim Weihnachtsmarkt in Kolenfeld genutzt, um für unsere Veranstaltung am 13.12.2025 auf dem Hof Schnepel zu werben.

Wo heute Bäume leben, soll es morgen keine Trasse geben.

Unter diesem Motto haben wir an der Baumchallenge teilgenommen.
Danke an den Ortsrat Kolenfeld für die Nominierung!
Diese Aktion passt sehr gut zu unseren Zielen: Die Förderung des Natur- und Umweltschutz.
Am 10. August haben wir unseren BI-Apfelbaum gepflanzt! 🌳 Für Äpfel statt Schienen, für’s CO2-Umwandeln statt -Produzieren. So bringt er Kolenfeld einen Nutzen – ganz im Gegenteil zur geplanten ICE-Schnelltrasse. ‼️
Habt ihr ihn schon gefunden? Er steht an der Betonstraße zur Müllkippe genau da, wo die Trasse Entlang laufen soll.


Erntedankfest – Wir waren dabei

Beim Erntedankfest gab es noch nicht hat viel neues zu berichten. Die Bahn hat immer noch 12 Varianten, hat aber für einzelne Teilstücke weitere Untersuchungen durchgeführt. Für die Strecke Seelze – Lindhorst waren es insgesamt 5 Optionen: S 2.1 bis 2.5. Außerdem wurde auch eine Ausfädelung in Gümmer betrachtet.

Hier sind die Verläufe der Ausfädelung Gümmer:

Nach Analyse aller Raumwiderstände kommt die Bahn zu dem Schluss, dass die ursprünglich vorgestellte Variante (S 2.1) auch weiterhin die beste Wahl ist und alle anderen Optionen werden nicht mehr betrachtet.

Wir haben die Ergebnisse der Bahn hinterfragt und sehen einige Bewertungen durchaus anders. Zur Klärung haben wir einen Termin mit der Bahn am 10.10.2025 vereinbart.

Es ist geschafft!!  39.295 sind zusammengekommen

Die Petition „Deutschlandtakt neu denken“ übertrifft die notwendigen 30.000 Unterschriften deutlich. Wir bedanken uns bei 39.295 Unterzeichnern.

Die Initiator*innen der Petition „Neuberechnung des Deutschlandtakts“ sind nach Berlin gereist, um die Unterschriftenlisten mit den erforderlichen 30.000 Unterstützenden im Bundestag zu überreichen.

Gemeinsam mit Marja-Liisa Völlers, SPD-Abgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, sowie einer Mitarbeiterin des Petitionsausschusses nahm Stefan Schwartze, stellvertretendes Mitglied des Petitionsausschusses und SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Herford und die Stadt Bad Oeynhausen, die Unterschriften im Reichstagsgebäude entgegen.

„Ich freue mich, dass das Thema nun offiziell auf die Tagesordnung des Petitionsausschusses kommt und damit direkt im Bundestag behandelt wird. Eine Neuberechnung des Deutschlandtakts wäre nicht nur für unsere Region, sondern für ganz Deutschland ein wichtiger Schritt hin zu einem modernen, zukunftsfähigen und umweltfreundlichen Bahnverkehr“, so Schwartze bei der Übergabe.

Nun hoffen wir auf eine positive Diskussion im Bundestag, die vor allem die hohen Investitionskosten, erhebliche CO₂-Emissionen und massive Eingriffe in Natur- und Kulturlandschaften durch Hochgeschwindigkeitstrassen berücksichtigt.

Die Petition setzt sich dafür ein, dass stattdessen bestehende Strecken modernisiert und Engpässe beseitigt werden – zum Nutzen von Klima, Wirtschaft und Gesellschaft.

Hier findet ihr die Pressemitteilung der BI.

Bitte unterstützt die Petition an den Bundestag: Deutschlandtakt ohne Hochgeschwindigkeit neu berechnen

bis zum 9.Juli läuft eine Petition an den Bundestag, die von befreundeten BIs, von den Westfälisch Lippischen Landfrauen und dem Landwirtschaftsverband initiiert wurde.

Wir als BI Kolenfeld unterstützen diese Petition voll und ganz!

Sie setzt genau an der richtigen Stelle an:
Der Bundestag wird aufgefordert, die angebliche Vorgabe der Fahrzeitverkürzung auf 31 Minuten klar zu verneinen. Damit würde der Weg für einen Ausbau der Bestandsstrecke mit einem neuen, modifizierten Deutschlandtakt möglich.

Ihr habt 3 Möglichkeiten, die Petition zu unterstützen:

  1. Online unterzeichnen:
    Online mitzeichnen ist noch bis zum 09.07.2025 möglich:

    Link direkt zur Bundestag-Petition https://tinyurl.com/DeutschlandtaktPetition
    Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Registrierung findet ihr unter:
    https://petition.widuland.de/faq-items/ich-kann-mich-nicht-registrieren/ 
  2. Auf der Unterschriftenliste unterschreiben
    Die Unterschriftenliste findet ihr hier. Wenn ihr die Unterschriftenliste nutzt, wäre es natürlich super, wenn eure Nachbarn und Freunde auch gleich mit unterschreiben. Die Listen müssen dann spätestens bis zum 3.7. bei Peter Krippner, Am Zimmerplatz 28 abgegeben werden, er verschickt sie am 4.7. weiter.
  3. Oder kommt am Freitagnachmittag, 27.6.2025 oder Samstagvormittag, 28.06.2025 bei Edeka vorbei und unterschreibt dort. Wir werden dort aktiv Unterschriften zu sammeln.

Weitere Information und die Argumentation für die Petition findet ihr hier.

Aktuell

Am Freitagnachmittag haben wir bereits über 130 Unterschriften gesammelt, auch unser Bürgermeister war dabei:

Jahreshauptversammlung am 8.5.2025

Wir waren schon etwas enttäuscht, dass nur 21 Mitglieder den Weg zu Kuckuck gefunden haben.
Wie immer haben Peter Krippner und Jörg Nohl den Bericht des Vorstandes präsentiert.
Tim Rambeaud hat im September seine Funktion als Kassenwart niedergelegt. Mario Wingrich hat seit dieser Zeit diese Funktion übernommen. Auf der JHV ist er dann folgerichtig einstimmig in den Vorstand als neuer Kassenwart gewählt worden. Charlotte Nohl und Michael Bitterlich haben die Kasse für 2024 geprüft und keine Beanstandungen festgestellt. Die Versammlung hat den Vorstand entlastet. Die Kasse für das Jahr 2025 werden Michael Bitterlich und Michael Thieme prüfen. Das Protokoll findet ihr unter diesem Link.

… und weiter gings in der ersten Hälfte 2025

11.04.2025   Tour entlang der Trasse mit 3 MdLs der Grünen
Wahrscheinlich aufgrund des nicht überzeugenden Auftritts von Stephan Christ (Bündnis 90/ Die Grünen) baten die MdLs der Fraktion Frau Djenabou Diallo Hartmann, Britta Kellermann und Stephan Christ (gleichzeitig verkehrspolitischer Sprecher der Grünen in Niedersachsen) um mehr Information zur Hochgeschwindigkeitstrasse und einen Ortstermin. Wir haben uns folgende Orte angesehen: Ausfädelung Lohnder Meer, Holtensen, Müllkippe, Biogasanlage, Wichtringhausen und die Durchfahrt zwischen Helsinghausen und Kreuzriehe.
Mit den detaillierten Information stellte nun auch S. Christ die Fahrzeitverkürzung in Frage.

15.03.2025   Kundgebung an der Biogasanlage
Kurzentschlossen haben wir zu einer Kundgebung an der Biogasanlage aufgerufen. Wir wollten deutlich machen, was es bedeutet, an dieser Stelle eine 17m hohe Brücke zu haben. Leider hat der Wind unsere Helium gefüllten Ballons immer wieder heruntergedrückt. Aber so konnten wir die Breite der Trasse aufzeigen, die auch ungefähr 17m sein kann.  

Januar 2025     Wie stehen unsere Bundestagskandidaten zum Projekt der Bahn
Nach dem Scheitern der Ampel und vor den Bundestagswahlen haben wir die Kandidaten der beiden Wahlkreise nach deren Position zu den Plänen der Bahn befragt.
Diskussion mit den MdBs Kandidaten Mirsch und Kuban in Barsinghausen
In Barsinghausen fand eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten Matthias Miersch (SPD) und Tilman Kuban (CDU) statt. Bündnis 90/Die Grünen und die FDP haben nur Vertreter geschickt (Stephan Christ und Joris Stietenroth). Nicht nur unsere T Shirts haben zu einem repräsentativen Auftritt der BI geführt, sondern auch die vielen Fragen von uns. Die sehr angeregte Diskussion führte nach 2 Stunden zu dem Ergebnis, dass die 31 Minuten Fahrzeit hinterfragt werden müssen. Matthias Miersch führte dabei auch aus, dass bei den aktuellen Problemen der Bahn für ihn die Verhältnismäßigkeit des Baus einer Hochgeschwindigkeitstrasse nicht gegeben sei. Bis auf den Vertreter der Grünen, der sich nicht festlegen wollte, fordern alle Kandidaten eine gleichberechtigte Analyse der Bestandsstrecke.


Telefoninterviews mit Hendrik Hoppenstedt, Rebecca Schamber und Jessica Peine
Hoppenstedt und Schamber begrüßen grundsätzlich Hochgeschwindigkeitstrecken. Unter den Bedingungen, dass diese Fahrzeitverkürzung für den Deutschlandtakt nicht zwingend erforderlich ist und bereits 3 Sprinterzüge täglich in 4 h zwischen Berlin und Köln verkehren, würden sie sich wie auch J. Peine für eine Überprüfung der 31 Minuten als Vorgabe der Bahn einsetzen.  Folgerichtig und aus Gründen der Transparenz soll dann auch der Bestandsausbau als gleichberechtigte Variante untersucht werden, meinen J. Peine und H. Hoppenstedt. R. Schamber hat einen Ausbau der Bestandstrecke als einzige Kandidatin ausgeschlossen.
Die Standpunkte aller MdB Kandidaten können im Detail unter diesem Link nachgelesen werden: Was sagen die Die MdB Kandidaten zum Projekt der Bahn.